Wahlen

Die Kommunalwahlen sind gelaufen. Das wichtigste Ergebnis steht fest: Immenstadt wird weitere sechs Jahre mit Armin Schaupp als Bürgermeister in die Zukunft gehen.

Im Stadtrat finden sich acht Vertreter der CSU, sechs Stadträte der "Aktiven" und jeweils drei Stadträte der SPD, der Grünen und der "Jungen Alternativen". Die FDP wird von einem Stadtrat vertreten. Das genaue Ergebnis:

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Kandidatur Landrat: Jörg Hilbert steigt für SPD in den Ring

01_hilbert_klein.jpgDie Kreis-SPD wird Jörg Hilbert als einen von fünf Landratskandidaten ins Rennen schicken. Bei der Aufstellungskonferenz am 11. Dezember in der Gaststätte Traube (19 Uhr) in Sonthofen wurde nicht nur die Liste der 70 Kreistagskandidatinnen und -kandidaten verabschiedet, sondern auch Jörg Hilbert offiziell nominiert.

Jörg Hilbert hat für die SPD im September ein tolles Ergebnis als Landtagskandidat eingefahren. Das zeigt, dass Hilbert eine hohe Akzeptanz bei der Oberallgäuer Bevölkerung hat und dass der Bad Hindelanger mit seiner ruhigen aber bestimmten Art bei den Menschen ankommt.  
Die Oberallgäuer SPD hatte Anfangs dafür geworben, mit Freien Wählern und den Grünen einen gemeinsamen freien Kandidaten zu präsentieren, der auf keiner Parteiliste auftauchen sollte. Nach dem aber die Kreis-Grünen sich aus der Gesprächsrunde verabschiedeten und die Freien Wähler den vorgesehenen gemeinsamen Kandidaten Dr. Philipp Prestel als Spitzenkandidaten auf der FW-Liste nominierten, hat sich auch die SPD für einen eigenen Bewerber entschieden. Diese Option hatten sich die Genossinnen und Genossen im Kreis während der gesamten Verhandlungen um einen gemeinsamen Kandidaten offen gelassen.   
Jörg Hilbert hat sich im Landtagswahlkampf bis in den September hinein sehr stark engagiert. Aus diesem Grund hat sich die SPD Oberallgäu auch mit der Nominierung noch Zeit gelassen.
Jörg Hilbert will sich mit gleichem Engagement und Einsatz um das Amt des Landrates bewerben.
Er beteuerte im Kreisvorstand, dass er sowohl das einstimmige Vertrauen der Kreis-SPD als auch die Zustimmung in großen Teilen der Bevölkerung bei den diversen Wahlkampfveranstaltungen im Sommer als Auftrag und Verpflichtung für die Bewerbung als Landrat im Oberallgäu versteht.
Er wurde vom SPD-Kreisvorstand einstimmig nominiert und erhielt einen lange anhaltenden Applaus.


 

Platz 1: Peter Elgaß, SPD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat

pe1.jpgPeter Elgaß ist 60 Jahre alt, ist verheiratet, hat vier Kinder und wohnt in Werdenstein, wo er auch aufgewachsen ist. Er ist seit 2008 in Stadtrat und hat vor zwei Jahren den Fraktionsvorsitz übernommen. Davor widmete er viel Zeit dem Aufbau seines Verlages, der Allgäuer Schriftstellern eine Plattform gibt. Mit HEIMAT?ALLGÄU und allgäuALTERNATIV erscheinen in diesem Verlag drei Regionalzeitschriften. Peter Elgaß kandidiert auf Platz 23 für den Kreistag

Politische Schwerpunkte: Tourismus und Gewerbe

Immenstadt ist zu sehr von einem großen Gewerbesteuerzahler abhängig. Durch Ansiedlung von weiteren Betrieben müssen wir unsere Finanzkraft steigern. Mit dem kleinen Gewerbegebiet zwischen Iller und Schnellstraße haben wir gezeigt, dass das möglich ist. Mit dem neuen Gewerbegebiet Seifen West geben wir weiteren Betrieben eine Ansiedlungsmöglichkeit. Wir sollten vor allem darauf achten, dass wir zukunftsfähige Umwelttechnologien nach Immenstadt bekommen.
Im Tourismus haben wir in den letzten Jahren die Weichen richtig gestellt. Unsere Landschaft ist unser Kapital. Die Urlauber genießen unsere Täler, Berge und Seen. Im Naturpark haben wir die idealen »Berge für Einsteiger«. Was bisher gefehlt hat, waren zeitgemäße Quartiere für Familien, Senioren und Naturliebhaber. Mit den Hotelprojekten in Bühl haben wir einen großen Schritt in die richtige Richtung getan. Die Nachbesserung vieler Privatquartiere ist eine Aufgabe, die es noch zu lösen gilt. Der sanfte Tourismus ist unsere Zukunft. Peter Elgaß war der Ideengeber für die Ausrichtung des Deutschen Wandertages in Oberstdorf: »Wanderer und Radler sind eine perfekte Zielgruppe für das Oberallgäu.« sagt er.

Umwelt und Energiezukunft

Die Energiezukunft findet mit regenerativen Energien statt. Da in Immenstadt keine allzugroßen dezentralen Energiereserven (Wind/Wasser/Solar) vorhanden sind, muss der Schwerpunkt auf »Energiesparen« liegen. Neubauten nach Passivhaus-Standard, Kraft-Wärme-Kopplung, sinnvolle Holzverwertung, Blockheizkraftwerke für Wohnquartiere und gut abgestimmte Wärmedämmung führen das Städtle in die Energiezukunft. Eine gut sichtbare »kleine Maßnahme« ist für Peter Elgaß die schnelle Umrüstung unserer Straßenbeleuchtung auf LED-Technik. Darüber hinaus wären seiner Meinung teilweise noch Nachtabschaltungen möglich.

Verkehr und Infrastruktur

Die B 308-Umfahrung ist nach Meinung des Fraktionsvorsitzenden für alle Zeiten gestorben. Jetzt gilt es, den Verkehr bestmöglich zu kanalisieren. Immenstadt sei eine »Stadt der kurzen Wege«. Wohnwert und Einkaufen wird seiner Meinung nach gestärkt, wenn man nicht mit dem PKW vor jede Haustüre fahren kann. Die Aufenthaltsqualität stärkt den Wohnwert und die Einkaufsqualität. In den nächsten fünf Jahren muss die innerstädtische Entwicklung vorangetrieben werden.
In den Ortsteilen gilt für Elgaß das Gleiche: »Dem Gaststättensterben muss Einhalt geboten werden. Die Vereine sind die Lebensadern der Dorfgemeinschaften. Die öffentlichen Verkehrsverbindungen zur Stadt sind zu erhalten.«

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Platz 7: Markus Kubatschka

 
kubatschka.jpgMarkus Kubatschka, 38 Jahre, verheiratet, ein Sohn. Er wurde geboren in Landshut, und wohnt in Immenstadt. Abitur machte in Landshut. Er studierte Biologie und Chemie in Regensburg und ist Gymnasiallehrer in Immenstadt. Markus Kubatschka ist seit über zwei Jahren Bildungsbeauftragter der schwäbischen SPD und Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Allgäu-Bodensee. Er kandidiert darüber hinaus für den Bayerischen Landtag auf der Schwabenliste der SPD

Politische Schwerpunkte: Ausbau von Kinderkrippen

Als Vater eines Kleinkindes bin ich selbst Betroffener. Der Ausbau von Krippenplätzen und die weitere Ausbildung qualifizierter Erzieherinnen sind für mich unbedingt notwendig, denn immer mehr Eltern sind entweder gezwungen, ihr Kind in eine Betreuungseinrichtung zu geben, weil sie alleinerziehend oder beide für das Auskommen der Familie arbeiten müssen, oder wollen arbeiten. Für die Kleinen kann der Besuch der Krippe toll sein, da sie mit Gleichaltrigen spielen können und Dinge angeboten bekommen, die sie im Elternhaus nicht erleben würden.

Erhalt der wohnungsnahen Schule:

Die Prognosen sind eindeutig. In den nächsten Jahren wird das Schulsterben weitergehen, speziell im ländlichen Raum. Bis zu 50 Prozent der Mittelschulstandorte in Bayern könnten geschlossen werden. Dies würde erhebliche Kosten durch den dann nötigen Ausbau der Schulen in größeren Zentren und den Transport der Kinder verursachen, um nur zwei Punkte anzusprechen. Wir müssen vorausschauende Schulpolitik machen. Auf den Schülerrückgang können wir uns vorbereiten! Deswegen trete ich für die Gemeinschaftsschule ein. Dieses Konzept schafft für viele Gemeinden die Möglichkeit, ihre Schule zu erhalten. Wichtig ist es mir, zu betonen, dass die Gemeinschaftschule nicht zwangsweise von oben eingeführt werden soll, sondern die Gemeinde es auf Antrag einführen darf.

Fortführung der Energiewende:

Der Ausbau der Erneuerbaren Energie muss aber mit Augenmaß vorangetrieben werden. Es sollte hier zu keinen sozialen Schieflagen kommen.

Erhalt der Umwelt:

Unsere Natur im Allgäu ist einmalig schön und erhaltenswert. Hierfür sollte alles mögliche getan werden, aber nicht um jeden Preis. Der Einklang von Mensch und Natur ist das Ziel.

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Platz 6: Vera Huschka

 
huschka.jpgFamilienstand: geschieden, ein Sohn (17 Jahre), 48 Jahre, Beruf: Zollbeamtin
Geboren und wohnhaft in Immenstadt, Besuch des Kindergartens in Immenstadt, Grundschule am Kirchplatz Immenstadt, Neusprachliches Gymnasium Maria Stern Immenstadt, Musisches Gymnasium Marktoberdorf, Realschule mit Abschluss Maria Stern Immenstadt, Ausbildung und Gesellenbrief als Orthopädieschuhmacherin in Immenstadt, Ausbildung zur Zollbeamtin am Hauptzollamt München, weitere Laufbahn beim Zoll im Hauptzollamt Nürnberg. Von 2005 – Januar 2013 Beamtin im Prüfungsdienst des HZA Augsburg mit Dienstort Kempten, seit Februar 2013 am Zollamt Kempten


Vereine und Verbände für die ich bereits tätig bin: Seit 2005 Lektorin der Pfarreiengemeinschaft St. Nikolaus in Immenstadt. Seit 2013 Mitglied der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates St. Nikolaus in Immenstadt

Meine Hobbies:

Sport: Aktives Mitglied im Turnverein Immenstadt (Zumba), seit 4 Jahren Gymnastikgruppe des VHS Sonthofen (immer Montags ist „Mädelturnen“), Walken, Wandern, Schwimmen und Radfahren; Sonstiges: Malen und Zeichnen, Theater, Kabarett und Kinobesuchere, Allgäukrimis

Warum möchte ich mich politisch für Immenstadt einsetzten

Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Durch meinen beruflichen Werdegang bei der Zollverwaltung musste ich von hier wegziehen. Fast 13 Jahre war ich auf „Wanderschaft“ und habe neue Städte, Landstriche und Menschen kennengelernt. Doch immer wollte ich wieder zurück in meine Heimatstadt. Auch, als 2005 endlich eine Stelle in Kempten frei wurde, war es für mich keine Frage wo ich hinziehen sollte. Natürlich nach Immenstadt! Hier sind schließlich meine Wurzeln! Während meiner Abwesenheit hatte sich hier einiges verändert. Viel Neues und Gutes, aber auch einige Dinge, die mir nicht so gefielen.

Ich möchte versuchen aktiv an der Entwicklung von Immenstadt mitzuwirken. Dinge, die für die Menschen in unserer Stadt gut und wichtig sind voranzubringen. Das heißt aber auch, dass ich mich aktiv gegen Vorhaben stellen werde, die den Einwohnern weder Nutzen, noch Fortschritt bringen würden, ja, im Gegenteil, eher einen Rückschritt für sie bedeuten würde.
Ich möchte, dass Immenstadt eine liebenswerte, aber, vor Allem für seine Bürger und Einwohner eine lebenswerte Stadt bleibt! Das kann ich nur, wenn ich mich auch aktiv dafür einsetzte.

Wofür möchte ich mich einsetzen

Familien: Mutter; Vater Kind und vielleicht, idealerweise sogar noch Oma und Opa im Haus, wo und wie oft gibt es das heute noch? Ich bin seit 13 Jahren alleinerziehend und dabei fast von Anfang an voll berufstätig. Es wird immer schwerer Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Selbst, wenn die Familie noch intakt ist, müssen immer mehr Ehepartner beide zur Arbeit gehen. Sie zogen vielleicht wegen der Arbeit hierher und die Großeltern sind zu weit weg, um bei der Kinderbetreuung einzuspringen. Hier muss das Angebot an Betreuung auch in Immenstadt weiter ausgebaut werden. Die Betreuungsplätze müssen bezahlbar sein, die Betreuungszeiten angepasst an die Arbeitswelt der Eltern.

Aber es geht nicht nur vorrangig um die Grundversorgung dieser Kinder. Nein, auch, dass sie an Freizeitangeboten teilnehmen können. Einige können sich die Teilnahme nicht leisten, hier muss man noch mehr Wege finden, dass diese Kinder nicht ausgegrenzt werden!

Wiederum gibt es aber auch genügend Kinder, deren Eltern zwar über die nötigen Mittel verfügen, aber die einfach nicht die zeitliche Möglichkeit haben ihren Nachwuchs zu diesen Freizeitaktivitäten zu belgeiten. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung! Wo sind hier Angebote und Unterstützung?

Freizeit und Tourismus

U.S.A. (Unser Schönes Allgäu)! Vieles ist hier in Immenstadt und der Umgebung bereits geschehen, um unsere Region, unsere Stadt noch attraktiver und herausragender für die Gäste zu machen. Ich bin auch dafür, dass man hieran noch weiter arbeitet, schließlich ist dies eine Haupteinnahmequelle für unsere Stadt, für das Allgäu.

Durch mein Elternhaus bin ich in der Gastronomie aufgewachsen und kann auch das Ansinnen der Hotellerie und der Touristikfachleute verstehen und nachvollzeihen.
Aber, sollen diese Angebote nur auf den Urlaubsgast abgestimmt sein? Wo bleibt der Einheimische in der „ruhigen Zeit“?

Ein weiterer Punkt, meiner Meinung nach sehr wichtiger Punkt, wie weit wollen wir unser Immenstadt noch verkaufen, um wettbewerbsfähig zu sein im Kampf um den letzten Urlauber? Erst vor kurzem habe ich mich gefragt, was  im Kopf eines Tourismusbeauftragten in Immenstadt vor sich gehen muss. Traditionen, die über viele Jahre gewachsen sind, werden gestrichen, oder auf das Abstellgleis verdrängt, nur, um Neuerungen, die offensichtlich mehr Geld bringen Platz zu machen.

Unsere Stadt soll wachsen und ein Publikumsmagnet sein, aber nicht um jeden Preis! Andere Gemeinden haben den Spagat zwischen Tradition und modernem Tourismus doch auch hinbekommen. Ja, es wird dort gerade das Althergebrachte gefördert, weil es den Urlaubern gefällt. Wollen wir Immenstadt anbieten um jeden Preis, weil nur noch das Geld zählt? Bitte nicht!

Verkehrssituation

Möchten Sie in einer Straße leben, durch die in den Stoßzeiten tausende von Autos vorbeirauschen? Sie können die Fenster nicht öffnen, und den schönen Balkon den können sie gleich vergessen!

In der Vergangenheit wurden hier zu Gunsten einiger weniger, die aber leider eine sehr große Lobby in Immenstadt haben, Entscheidungen getroffen, die für den Großteil der Bevölkerung nicht weiter hinnehmbar sind. Hier muss unbedingt nachgebessert werden. Hr. Schaupp hat hier bereits einige Anstöße geliefert, leider wurden diese aus o.g. genannten Gründen von einigen Wenigen abgeschmettert.

Warum die SPD?
 
Mit dieser Partei kann ich mich identifizieren! Sie stimmt in allen Punkten was die Entwicklung unserer Stadt betrifft mit meiner Vorstellung überein. Die SPD unterstützt Herrn BürgermeisterArmin Schaupp als Bürgermeisterkandidat. Ich bin der Meinung, er hat sich in den letzten sechs Jahren sehr für Immenstadt eingesetzt. Er hat viel bewegt, auch, wenn es für ihn nicht immer einfach war. Ich möchte ihn unterstützen, dass er auch weiterhin für uns und unsere Stadt da sein kann.
 

 

Platz 11: Ertan Karasan

 

karasan_internet.jpgErtan ist 44 Jahre alt in Immenstadt aufgewachsen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Derzeit arbeitet er als Maschinenführer bei Bosch. Ertan ist gelernter Kfz-Meister. Als parteifreier Kandidat auf der Liste der SPD möchte Ertan Karasan in den Stadt­rat einziehen. Als Elternbeirat in Kindergarten, Grundschule, Hauptschule und Maria Stern war er bereits vielfach aktiv. Sein Grundsatz: »Nicht nur schimpfen und tatenlos zusehen, wie sich die Gesellschaft entwickelt, sonder sich selbst engagieren und mitgestalten

"Es ist mir wichtig, dass sich unsere Stadt weiterentwickelt und sich den Zukunftsaufgaben stellt. Um unser Finanzproblem in den Griff zu bekommen, brauchen wir schnellstmöglich das neue Gewerbegebiet Seifen-West. Dort sollten wir innovative moderne Betriebe ansiedeln, die zum bestehenden Bosch-Werk passen. Dadurch schaffen wir neue Arbeitsplätze und zusätzliche Steuereinnahmen für die Stadt.
Wir sollten aber auch gemeinsam dafür sorgen, dass Immenstadt sein einzigartiges Erscheinungsbild behält. Denn wie ich, fühlen sich hier viele Menschen aller Altersgruppen sehr wohl. Ich bin bereit, im Stadtrat mitzuwirken, diese Ziele zu erreichen. Dabei lege ich Wert darauf, dass wir Bewährtes erhalten, aber auch neue Ideen einbringen und fördern, wenn sie der Entwicklung Immenstadt dienen.
Ich habe als Elternbeirat in verschiedenen Schulen die Chancen, aber auch die Probleme unserer Bildungseinrichtungen kennengelernt. Im Schulsystem herrscht ständiger Wandel. Immenstadt ist hier als Schulstadt immer wieder gefordert, sich den Veränderungen zu stellen.
Ich glaube, dass Bürgermeister Armin Schaupp die richtigen Weichenstellungen vorgenommen hat und werde ihn unterstützen, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Das Streben nach persönlichen Vorteilen schadet der Gemeinschaft. Davon bin ich überzeugt."
 
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Platz 3: Armin Ländle, Stadt- und Kreisrat

 
03_lndle3.jpgLange Erfahrung in der Stadtratsarbeit bringt Armin Ländle mit. Er ist für die SPD seit 1996 im Stadtrat und hat viele Jahre die Fraktion geleitet. Diese Aufgabe hat er nun seit 2011 im Kreistag übernommen. Ländle bewirbt sich wieder für beide Gremien: Stadtrat und Kreistag. Er ist 63 Jahre alt, ist verheiratet und hat zwei Kinder und wohnt in Bühl.
"Als geborener Immenstädter liegt mir unser »Städtle« nachvollziehbar als Heimatstadt besonders am Herzen. Bereits in jungen Jahren war ich in der katholischen Jugend und als Handballer aktiv. Mit 18 Jahren zog es mich als Bankkaufmann beruflich für drei Jahre nach München. Es schlossen sich Studium und Referendariat in Augsburg an ehe ich nach weiteren fünf Jahren wieder nach Immenstadt an die staatliche Berufsschule als Studienrat zurückkehrte.

Über die Jahre hinweg habe ich den Kontakt nach Immenstadt nie abreißen lassen und in dieser Zeit auch meine Familie in Immenstadt gegründet. Als stellvertretender Schulleiter war ich zuletzt am beruflichen Schulzentrum in Immenstadt tätig und bin jetzt in der Freistellungsphase meiner Altersteilzeit.

Politisch arbeite ich seit Mitte 1980 aktiv im Ortsverein der SPD und bin seit 1996 als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat von Immenstadt und seit 2008 zusätzlich als Kreisrat im Kreistag Oberallgäu. Im Jahr 2011 gab ich, nach Absprache, den Fraktionsvorsitz im Stadtrat in Immenstadt ab und übernahm den Fraktionsvorsitz im Kreistag Oberallgäu.
Diese Wähleraufträge nehme ich wahr, indem ich sachlich entscheide, ohne bestimmte Interessen zu vertreten. Eine offene Informationspolitik von Bürgermeister Armin Schaupp schätze ich dabei besonders. Leider haben die politischen Auseinandersetzungen im Stadtrat an Schärfe zugenommen. Trotzdem versuche ich mit unseren »kleinen Fraktionen« für einen sozial ausgewogenen Kurs in Immenstadt und im Landkreis zu sorgen.
In Immenstadt hat Bürgermeister Armin Schaupp unter schwierigen Mehrheitsverhältnissen im Stadtrat in der zurückliegenden Amtsperiode die Immenstädter Probleme engagiert angepackt.

Dabei wurden »unangenehme Wahrheiten« z.B. über die Haushaltssituation der Stadt nicht verschwiegen, sondern deutlich aufgezeigt. Die Konsequenzen daraus zu ziehen fällt nicht leicht, doch glaube ich, dass Armin Schaupp auch zukünftig der richtige Mann an der Spitze der Stadtverwaltung für unsere Stadt wäre.

Bisher hat er bereits beim Hochwasser-und Brandschutz, der Stadt- und Gewerbegebietsentwicklung, der Versorgung mit Krippen- und Kindergartenplätzen viel erreicht. Diese bürgernahe und von guten Konzepten getragene politische Arbeit möchte ich gerne weiter unterstützen.
 
 

 

Platz 8: Gabriele Dohndorf-Metsch

 
dohndorf_kl.jpgDie psychotherapeutische Fachtherapeutin, Diplom-Kauffrau und seit neuestem auch geprüfte Allgäuer Wildkräuterfrau ist Mitinitiatorin von Transition Immenstadt "Immenstadt im Wandel". Sie ist parteifreie Kandidatin auf unserer Liste. Sie ist 58 Jahre alt und hat eine erwachsene Tochter. Sie sagt: "Wir wollen erreichen, dass mehr mündige Bürger ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Wir brauchen mehr Veranstaltungen, in denen die Immenstädter kreativ und gemeinsam Lösungen für anstehende Herausforderungen finden und umsetzen. So stelle ich mir eine »Bürgerstadt« vor.

Diese Initiativen sollten  feste und regelmäßige Einrichtungen werden. Dabei wünsche ich mir weniger frontale Informationen, sondern gemeinsames Kreieren und Schaffen. Das »Städtle« ist mir sehr ans Herz gewachsen, ich fühle mich hier tief verwurzelt. Die Politik von BGM Schaupp unterstütze ich, wünsche mir aber noch mehr kollektive Bürgerprojekte.

Als Allgäuer Wildkräuterfrau liebe ich die Pflanzen als Heilmittel und gesunde natürliche Nahrung. Ich könnte mir zweimal pro Woche den regionalen Markt vorstellen - mit biologischen und fair gehandelten Produkten. Ich liebe das Leben in unserer wunderbaren Natur und setze mich aktiv für den Naturschutz ein.

Im Stadtrat möchte ich mich um mehr lokale und regionale Versorgung kümmern. Wir sollten den Gemüseanbau in der Region fördern beziehungsweise ermöglichen, um weitgehend lokale Unabhängigkeit zu erreichen. Dies ließe sich eventuell im Gemeinschaftsgarten oder als Genossenschaftsprojekt mit Anteilen der Bürger verwirklichen. Mit dem Bürgergarten an der Königsegg-Grundschule haben wir den ersten Schritt getan.
 
Ein weiteres Anliegen habe ich noch:
Es fehlt mir ein Ort der Kultur. So etwas wie die Kulturwerkstadt in Sonthofen. Auf den Hofgarten könnte ich dagegen gut verzichten. m sozialen Bereich wünsche ich mir Mindestlöhne und bedingungsloses Grundeinkommen statt Hartz IV."
 
 

 

Platz 14: Erika Marchauser

 
marchauser.jpgErika Marchauser ist "der gute Geist" im Kolpinghaus. Sie ist 61 Jahre alt und verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Sie sagt: "Ich möchte mich besonders für die älteren Mitmenschen in unserem Städtle einsetzen. Sie haben oft ein Leben lang unter schwersten Bedingungen gearbeitet, damit es unserem Städtle, unseren Kindern und unseren Enkeln gut geht!"

Ihre Bewerbung begründet sie so: "Die Hälfte unserer Mitbürger zwischen 70 und 85 Jahren arbeitet immer noch - vielfach ehrenamtlich - zum Beispiel im Caritasladen oder in den Kirchenorganisationen. Nicht zu vergessen sind die vielen Omas und Opas, die regelmäßig oder gelegentlich ihre Enkel betreuen, damit die Eltern zur Arbeit gehen können. Sie sorgen indirekt auch dafür, dass es Immenstadt gut geht.

Besonderen Augenmerk müssen wir auf Menschen mit Behinderung haben (Gehstock, Rolli u.a.). Hier kann die Stadt viel leisten - aber auch die Gemeinschaft.

Mir ist klar, dass die Stadt sparen muss. Bürgermeister Armin Schaupp hat uns das anschaulich vor Augen geführt. Dieses Sparen fängt bei Kleinigkeiten an. Ich möchte das an einem Beispiel erklären: Wir sind stolz auf unsere schönen Kreisverkehrs-Inseln. Aber muss die Bepflanzung und die Pflege wirklich durch den Betriebshof auf Kosten der Stadt durchgeführt werden? Das könnten doch auf Weisung von Betriebshof-Mitarbeitern auch rüstige Rentner übernehmen? Dafür bekommen die als Anerkennung freien Eintritt ins Hallen- oder Freibad.

Bürgerinnen und Bürger könnten doch die Pflanzen für die Verkehrsinseln kaufen und zur Verfügung stellen - dafür gibt es dann eine Urkunde: "Ein Herz für unser Städtle".
Ich meine, es gibt viele solche Möglichkeiten städtische Mittel einzusparen. Und das Ganze hätte noch den Nebeneffekt, dass sich mehr Gemeinschaftssinn entwickelt."
 

 

Platz 5: Udo Himml, Stadtrat und Kreisrat

 

himml.jpgUdo Himml ist 64 Jahre alt und verheiratet. Er wohnt in Seifen. Nach dem Studium des Lehramtes an Volksschulen wurden er und seine Frau im Herbst 1974 nach Immenstadt an die damalige Hauptschule versetzt. Anfängliche Rückkehrabsichten in seine Geburtsstadt Augsburg wurden schnell aufgegeben. Das Städtle und das berufliche Umfeld der Schulstadt Immenstadt hatten es ihm schnell angetan.

Er sagt: "Mein gesamtes berufliches Leben verbrachte ich im Städtle, vierzehn Jahre als Lehrer in der oberen Hauptschulgruppe, bis 2010 dann als Konrektor bzw. als Schulleiter der Königsegg Grundschule. Darüber hinaus engagierte ich mich im Berufsverband BLLV jahrzehntelang in der Vorstandschaft der Kreisverbandes Oberallgäu als Referent für Schulpolitik und später als stellvertretender Vorsitzender. Als Personalrat vertrat ich mehrere Perioden die Interessen der Beschäftigten.

Mein damaliger Schulleiter motivierte mich, als ehemaligen Handballer in die Handballabteilung des TVI einzutreten. Dort trainierte ich als Fachübungsleiter Jugendmannschaften und bildete die ersten Minihandballer in Immenstadt aus.

Mitte der achtziger Jahre trat ich der SPD bei und war in der Vorstandschaft des Ortsvereins in verschiedenen Funktionen, als Vorsitzender oder stellvertretender Vorsitzender tätig. 1996 wurde ich in den Stadtrat gewählt und seit 2007 bin ich Mitglied des Kreistages im Landkreis Oberallgäu.

Schwerpunkte meiner derzeitigen Arbeit im Stadtrat spiegeln sich auch im Bau – und Umwelt- Ausschuss wieder, in dem ich Mitglied bin. Berufsmäßig geht es mir natürlich auch um die Umsetzung einer sozialen und gerechten Bildungspolitik. Immenstadt hat durch die schulische Situation mit einem Schulzentrum die historische Chance für neue, alte Wege zur Umsetzung verschiedener Konzepte, zum Beispiel „ länger gemeinsam zur Schule“.

Ausgleich von sozialen Defiziten ist mir ein Anliegen. Deshalb setze ich mich für die Umsetzung echter Ganztagesschulen, den Ausbau des Hortes und Errichtung notwendiger Krippenplätze ein. Mit meiner Arbeit im Bauausschuss will ich ein maßvolles Wachstum des Städtles unterstützen. Dabei bedeutet mir eine gesteigerte Aufenthaltsqualität im Städtle sehr viel. Deshalb bin ich auch immer noch für eine sinnvolle Umgehungsstraße Immenstadts. So könnten wir das Stadtzentrum und die Straßen und Plätze weiter entwickeln. Damit die Wohn- und Lebensqualität für unsere Familien stimmen, will ich weiteren Ausbau und Schaffung von Gewerbeflächen und damit von Arbeitsplätzen.

Ebenso liegen mir der Erhalt und der Schutz unserer Umwelt am Herzen. Ausbau und Umsetzung alternativer Energien sind unumgänglich. Als Häuslebauer achtete ich bei meiner Hausplanung anfangs der Achtziger auf umweltfreundliche Technologie. So plante ich den Betrieb einer Wärmepumpenanlage mit Erdsonden und nutze die Sonnenenergie im Seifener Becken durch eine Photovoltaik- und Solaranlage.

Die bürgernahe Politik von Bürgermeister Armin Schaupp will ich weiter unterstützen und ihm beim Umsetzen seiner Ziele zum Wohle der Stadt zur Seite stehen. Dazu gehören für mich die Verbesserung der Situation der Schulen und die Umsetzung eines nachhaltigen Haushaltskonzeptes mit keiner weiteren Verschuldung. Ebenso unterstütze ich seine Bemühungen zur Stärkung des Bereiches Tourismus, durch weitere Einrichtungen von tourismusfördernden Einrichtungen wie oder im Alpseehaus und Hotelansiedlungen.

Unter anderem versuche ich mich durch Maßnahmen wie gesunde Ernährung und sportliche Tätigkeiten, sowie geistiger Betätigung für die Arbeit fit zu halten.

 


 

Platz 21: Hermann Stärk

strk_hermann.jpgHermann Stärk ist Prozessbetreuer. Er ist 45 Jahre alt, wohnt in Immenstadt, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er legt seinen Interessen-Schwerpunkt auf breitere Information, Arbeitsplätze und ein ausgeglichenes Nebeneinander der Generationen in Immenstadt.

»Ich möchte mich für ein Mehr an Bürgernähe in der Politik einsetzen. Bürgerinnen und Bürgern müssen der Politik vertrauen und Entscheidungen nachvollziehen können. Politik muss für sie berechenbar sein. Ebenso sollten die Rahmenbedingungen für Handwerks- und Industriebetriebe in Immenstadt weiter verbessert werden, um so vorhandene Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Auch bin ich der Meinung das für ein gleichberechtigtes Miteinander die Bedürfnisse aller Generationen in dieser Stadt ernst genommen werden müssen.« Seine Interessen sind: Familie, Wandern, Krafttraining

 


 

Platz 9: Peter Hausmann


35_hausmann.jpgPeter Hausmann (56) wohnt seit 1960 in Immenstadt, Auf der Höh 17 am Kalvarienberg. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Von Beruf ist er Dipl. Finanzwirt (FH). Mitglied in der SPD ist er seit Oktober 1985. Peter Hausmann ist vielseitig sportlich aktiv: Bergwandern, Klettern, Skifahren, Skitourengehen, Rodeln, Eishockey, Schlittschuhlaufen, Mountainbike-Fahren, Radeln, Nordic-Walking. Sportlich Aktivitäten in früheren Jahren: Segeln, Tauchen, Tae-Kwon-Do, Volleyball


Beim Hofgarten war ich Mitglied der Bürgerinitiative, die dafür warb, beim Hofgarten erst alle Möglichkeiten ausführlich zu prüfen und den unüberlegten Schnellschuss der CSU zu verhindern. Die Argumente der CSU waren teilweise peinlich. So bezweifelte ein Stadtrat, dass die Sanierung heute sieben Miiilionen Euro koste, wo doch die Baukosten 1969 (!) nur vier Millionen DM betragen haben. Ein anderer CSU-Stadtrat wollte den Hofgarten unbedingt erhalten, weil er in seiner Jugend dort rauschende Faschingsbälle gefeiert hatte.

Wenn mich meine Kinder und Enkelkinder in 20 oder 30 Jahren fragen, warum sie für die immensen Schulden der Stadt gerade stehen müssen, soll ich ihnen dann wirklich diese Argumente als Begründung vorbringen?

Aber auch ich kann mir Immenstadt nur schwer ohne Hofgarten vorstellen, darum würde ich mich momentan bei einer Abstimmung der Stimme enthalten. Wenn aber CSU und JA mit ihrer Schuldenpolitik so weitermachen wie bisher, brauchen wir in drei bis vier Jahren gar nicht mehr überlegen, denn dann ist Immenstadt pleite und der Hofgarten muss sowieso abgerissen werden.

 


 

 Platz 2: Madeleine Rielo

rielo.jpgMadeleine Rielo ist Wahl-Immenstädterin. Die 33 jährige engagiert sich eherenamtlich in verschiedenen Projekten, u.a. in der Bürgerinitative »Transition Immenstadt«, dort vor allem beim Projekt »Bürgergarten«. Nachhaltiges Umgehen mit den Ressourcen, der Natur und den Lebewesen liegen ihr bereits seit frühster Kindheit am Herzen.

Meiner Ansicht nach entscheidet die Initative jedes Einzelnen über den Erhalt und das Gelingen einer Gesellschaft. Die Demokratie lebt davon das sich das „Volk“ aktiv mit Eigenverantwortung einbringt und an den unterschiedlichen Prozessen beteiligt.

Die Politik von Armin Schaupp im Immenstadt bricht mit vielen „typischen“ Klischees der Politik. Mit Offenheit, Weitblick, Ehrlichkeit und hohem Engagment setzt er sich für Immenstadt ein. Taten und Worte sind stimmen überein. 

Armin Schaupp ist ein Bürgermeister, der langfristig denkt und handelt und den Erfolg und Wohlstand dieses wundervollen „Städtle“ sichern wird. Die Projekte, die er bisher umgesetzt sprechen für sich. Sicherlich ist es ungewohnt das ein Politiker nicht vor „unangehmen Wahrheiten“ zurück schreckt und sich nicht hinter aussageschwachen Worthülsen versteckt. Seine Politik überzeugt mich.

Bildung, Vernetzung der Generationen und umweltrelevante Themen sind mir besonders wichtig.