| SPD Immenstadt zu Besuch bei Christian Ude |
| Dienstag, 26. Februar 2013 | |
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Wir bringen Bayern ins Gleichgewicht! Das ist die Parole der Bayern SPD zum kommenden Landtagswahlkampf. Christian Ude sprach in Füssen in einer mitreißenden Rede mehrere Themen an. Vor über einem Jahr trafen sich drei Oberbürgermeister der jeweiligen Landeshauptstadt und gaben bekannt, zwar in ihrer Stadt zu bleiben, aber einen Umzug vom Rathaus in die Staatskanzlei vornehmen zu wollen. Damals reagierte die Presse mit großer Skepsis. Heute regiert Thorsten Albig in Kiel mit einem Dreibündnis und Stephan Weil in Hannover. Nun gelte auch für Bayern das Gesetz der Serie.
Aber das waren nicht die einzigen Umfaller: der kleine Partner hat keine frühkindliche Förderung durchgesetzt und der große hat nun den vorher strikt abgelehnten und eigentlich unmöglichen Ausgleich der Hochschulfinanzierung zugestimmt. Christian Ude hat Mitleid mit den Mitgliedern der großen Regierungspartei, die “sich noch in den Schützengräber befinden” und noch für Dinge eintreten, bei denen der Vorsitzende schon wieder umgefallen ist, weil die Mehrheit der Bevölkerung eine andere Meinung – übrigens die langzeitige Position der SPD - hat. Er nannte noch zwei weitere Beispiele. Der Schwenk bei der Atomenergie, der natürlich begründet werden musste. Somit wurde erst nach Fukushima bemerkt, dass “auch Ohu II von Erdbeben und Flutwellen bedroht sei”. Auch beim Donauausbau wäre man ja schon immer dagegen gewesen. Zusammenfassend meinte Ude: “Wir lassen in Bayern regieren” und empfahl den Wählern, doch gleich das Original und nicht das Plagiat zu wählen. OV |
Beim Starkbieranstieg der SPD Ostallgäu und Füssen brauchte Christian Ude drei Schläge zum Anzapfen. Das danach von Paul Wengert eingeschenkte und von den Landtagskandidaten Ilona Deckwerth, Jörg Hilbert und Carmine Macaluso an die Besucher verteilt wurde. Christian Ude sprach vor 250 Gästen. Der Ortsverein Immenstadt war unter den Gästen.
