| Hofgarten Ende 2015 schliessen - 350.000 Euro einsparen |
| Montag, 25. Februar 2013 | |
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Bürgermeister Armin Schaupp hat Ende Januar beim Landrat nachgefragt, ob sich das Landratsamt als Kontroll-Behörde einen Weiterbetrieb des Hofgartens mit den derzeitigen Auflagen vorstellen kann, wenn die Stadt ihrerseits die Schließung des Hofgartens Ende 2015 zusagt. Landrat Gebhard Kaiser hat nun geantwortet: "Wenn das Nutzungskonzept der Hofgartenhallen nach unten geschraubt wird, könnten evtl. auch die Anforderungen an den Brandschutz sinken." Das Ziel der Anfrage ist klar: 350.000 Euro wären in die Brandmeldeanlage mit Nebenkosten derzeit zu investieren. Dieser Betrag ist in der neuen Haushaltsplanung vorgesehen. Will man den Hofgarten über das Jahr 2015 nutzen, muss eine weitere Million Euro in die Infrastruktur investiert werden. In den Folgejahren kämen nach Ansicht zweier Fachbüros weitere fünf bis acht Millionen dazu, um den Hofgarten zu sanieren und so auszustatten, dass er heutigen Nutzeransprüchen genügt. Es besteht aber keinerlei Hoffnung, den Hofgarten dann so zu führen, dass er kostenneutral betrieben werden kann. Derzeit liegen die Betriebskosten lt. Verwaltung bei 350.000 Euro pro Jahr. Würde der Stadtrat beschließen, den Hofgarten Ende 2015 definitiv zu schließen, besteht als berechtigte Hoffnung, dass der Landrat dann auf den Einbau der Brandmeldeanlage für 350.000 Euro verzichtet. Auch die weitere Million müsste nicht mehr in den Finanzplan geschrieben werden. Trotzdem könnten alle geplanten Veranstaltungen (z.B. die geplanten Theateraufführungen durch die Kulturgemeinschaft KGO) noch durchgeführt werden. Kaiser besteht allerdings darauf, dass Stadtrat und zuständige Gremien vorher klar formulieren, was sie wollen. Damit meint er natürlich eine definitive Aussage zur Schließung des Hofgartens Ende 2015. Erst dann, so schlägt er vor, sei er bereit, die Angelegenheit bei einem Termin mit den Vertretern des Landratsamtes und der Stadt zu abschließend zu erörtern. Kaiser: "Hierbei können dann - sollte das der Wille der Stadt sein - auch Perspektiven für einen vorübergehend reduzierten und befristeten Betrieb der Stadthalle ausgelotet werden." pe |