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Windräder bei Knottenried - Chancen gehen in Richtung null
Freitag, 8. Februar 2013

Windräder im Bereich Knottenried: "Sie müssen sich gut überlegen, ob Sie in eine so sensible Landschaft Windräder stellen wollen." so zitierte Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse aus einem Bericht des Landschaftsplanungsbüros, das mit der Bewertung der Landschaft in der ganzen Region beauftragt war. Bosse hat als Planungsverbands-Vorsitzender der Region 16 anscheinend schon Einblick in die Studie genommen. Bei einer Diskussionsveranstaltung in der Hochschule in Kempten ließ der durchblicken, dass es für Windräder bei Knottenried nicht gut steht.


bosse.jpgDie Hochschule hatte zu einer Veranstaltung "Energielandschaft Allgäu" geladen. Vor einigen hundert Besuchern stellten Landschafts-Architektur-Studenten an der TU München zehn Studien über die Veränderung der Landschaft im Zuge der Energiewende vor. 

Im Anschluss an die Studenten fand eine Diskussionsrunde mit Stefan Bosse und anderen Fachleuten statt. Der Planungsverbands-Vorsitzende erklärte in seinem Statement, dass das vom Planungsverband 16 beauftragte Büro das südliche Allgäu zwischen Lindau und Buchloe in weit über 100 unterschiedliche Bereiche eingeteilt und bewertet habe. Von hochsensiblen Landschaftsteilen bis zu Bereichen, in denen Windräder wohl nicht so störend empfunden werden sollten. 

Stefan Bosse (auf dem Fotolinks) berichtete, dass das Planungsbüro den Suchraum bei Knottenried als sehr sensibel eingestuft hat - im Gegensatz zu dem Bereich bei Buchloe, der ebenfalls von der Windhöffigkeit in Frage käme. Bosse schränkte aber ein, dass die Untersuchung des Büros noch in eine Gesamt-Stellungnahme des Planungsverbandes einfließe. Mit dem Ergebnis sein im März zu rechnen. 

Peter Elgaß