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SPD Immenstadt - Programm für die Stadtratsarbeit -
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Biotope und Artenschutz - Fortführung begonnener Maßnahmen,
- Biotopvernetzung
- Pflege der Biotope
- Renaturierung begradigter Bäche
- Erwerb von Schutzstreifen entlang von Gewässern
- Tierschützerische Maßnahmen
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Bebauung - Bei Aufstellung von Bebauungsplänen sollen folgende Aspekte berücksichtigt werden:
Umweltverträglichkeitsprüfung für öffentliche Bauvorhaben. - Möglichst wenige versiegelte Flächen (Rasenpflastersteine, Gründächer)
- Bei Bauten darauf hinwirken, dass naturnahe und einheimische Baustoffe verwendet werden energiesparende Bauweisen sollen gefördert werden
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Wasserschutz - 1. Eine vordringliche Aufgabe ist der Erlass einer Satzung für Regenwasserentsorgung (versiegelte Flächen; Gebührengerechtigkeit)
2. Unterstützung von Regensammelanlagen in öffentlichen, privaten und gewerblichen Bereichen
3. Förderung der Versickerung von Oberflächenwasser an geeigneter Stelle
Wassersparende Maßnahmen in öffentlichen Gebäuden der Stadt -
Abfall - 1. Einschränkung der PVC-Verwendung in öffentlichen Einrichtungen,
- 2. Einsatz von Recycling-Material wo immer möglich,
- 3. Weiterführung der kostenlosen Häckselung von Baum- und Strauchschnitten durch den Bauhof, sobald es der Haushalt wieder zulässt,
- 4. Ermöglichung einer Sperrmüllabholung in Einzelfällen,
- 5. Fahrzeuge der ZAK-Abfallwirtschafts-GmbH sollen durch selbsterzeugtes Biogas angetrieben werden
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Energie -
Aufklärung der Bürger im Bereich Energiesparmaßnahmen (Wärmedämmung, Stromeinsparung etc.) Weiterführung umweltgerechter Energieverwendung
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Förderung von alternativer Energiegewinnung auch für öffentliche Gebäude (z.B.
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Warmwasserbereitung im Auwaldsportzentrum und in Schulen)
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Verkehr -
Wir wollen einen attraktiven öffentlichen Personennahverkehr, denn dadurch lässt sich ein großer Beitrag zum aktiven Umweltschutz leisten. Dafür notwendig ist, ein durchdachter Fahrplan, der am Bedarf (Einkäufe, Besuch von Gastronomie und kulturellen Veranstaltungen) - auch in den Abendstunden - orientiert ist
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- 1. massive Werbung in regionalen Medien
- 2. einfache, preiswerte Tarife und übertragbare Abonnements, um die Akzeptanz zu
- erhöhen und kostendeckende Finanzierung zu erreichen
- 3. Anbindung an den ÖPNV Südliches Oberallgäu und Nördliches Oberallgäu ständige Überprüfung auf Verbesserungsmöglichkeiten
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4. Umstellung auf umweltfreundliche Antriebsarten der Fahrzeuge (z.B. Elektroantrieb, Biogas, Rapsöl)
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Tourismus -
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Wir setzen uns ein für den sogenannten "sanften Tourismus":
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1. Förderung des umweltbewussten Verhaltens der Touristen, z.B. Vergünstigungen bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
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2. Kreative Aktionen (Ausstellungen über Natur- und Umweltschutz, Kulturprogramme u.a.) sollen das Angebot für Urlauber ergänzen.
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3. Ausbau und Fortführung des Werbekonzeptes für Langzeiturlauber ist anzustreben.
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STADTENTWICKLUNG -
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Die Entwicklung der Stadt und ihrer Stadtteile muß weiterhin durch demokratisches Zusammenwirken von Bürgern und Stadtrat aktiv betrieben werden. Wir stehen zu den bisherigen und neuen Beteiligungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger. Die laufende Stadtsanierung ist fortzusetzen und muss weiterhin dem Anspruch der Stadt als attraktivem Einkaufs- und begehrenswertem Wohnbereich gerecht werden. Das neue Förderprogramm "Attraktive Innenstadtentwicklung" wird von uns unterstützt.
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Eine Einbindung der stadtquerenden Flußläufe (Steigbach, Aach) ist fortzusetzen, um innerstädtische Erholungsräume zu verbessern. Auch eine Ausweitung des Spazier- und Radwegenetzes bis in die Stadtteile muß weiterverfolgt werden.
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Zur Erhaltung des Stadtbildes ist der Erlass einer Gestaltungssatzung notwendig.
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Die Auswirkungen der Verkehrsberuhigung im Stadtkern und die Verlagerung des Durchgangsverkehrs durch Verkehrslenkungsmaßnahmen sowie die Parkraumbewirtschaftung bedürfen einer regelmäßigen Überprüfung.
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Gewerbegebietsausweisungen müssen sich am Bedarf orientieren, wobei die Stadt jedoch Vorratsflächen bereithalten muss, um arbeitsplatzerhaltende und arbeitsplatzschaffende Betriebsansiedlungen möglich zu machen (z.B. Seifen West).
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Dem Tourismus und der Naherholung kommen nach wie vor besondere Bedeutung zu. Begonnene Projekte sind weiterzuverfolgen (u.a. Dorfzentrum Bühl). Die Werbung für die Touristenregion Allgäu mit überregionalem Charakter (Alpsee-Grünten-Verbund) ist verstärkt zu betreiben, wobei den gestiegenen Ansprüchen der Erholungssuchenden an Gastronomie sowie anderen Freizeiteinrichtungen besondere Beachtung zukommt.
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Wohnbauflächen sind im Bedarfsfall weiterhin auszuweisen. Für neue Planungen sollen jedoch Vorratsflächen durch die Stadt erworben werden. Dabei sind sämtliche Ortsteile Immenstadts in die Überlegungen einzubeziehen.
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Das Bergstättgebiet bedarf besonderer Förderung durch die Stadt. Eine bessere verkehrsmäßige Anbindung und die Ansiedlung von mittelständischen Gewerbebetrieben sind deshalb anzustreben. Der ländliche Charakter ist zu erhalten.
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Zweit- und Ferienwohnungsbau soll weiterhin vermieden werden.
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VERKEHR -
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Was bedeutet Verkehr? -
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Mobilität, Überwindung von Distanzen, Flexibilität, Freizeitgestaltung, wirtschaftliche Anbindung und Attraktivität, Infrastruktur, Wachstum usw.
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Verkehr bedeutet auch Lärm, Schmutz, Gefahr, Zerstörung usw.
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Wir sehen, dass Verkehr mit positiven als auch negativen Begriffen belegt ist.
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Diese Situation ist in besonderem Maße zu berücksichtigen und den Bürgern unserer Stadt Gelegenheit zur Mitwirkung bei Straßenplanung und -gestaltung zu geben.
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Die zur Zeit entstehenden Projekte betreffen vor allem den Durchgangsverkehr sowie die innerstädtische Verkehrsplanung.
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Durchgangsverkehr -
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B 308 - Umgehung -
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Der Durchgangsverkehr muss endlich heraus aus Immenstadt und im Norden um Immenstadt herumgeführt werden. Wir halten es für unerträglich/dass der zunehmende Verkehrsstrom durch unsere attraktive Stadt fliesst. Der Bau der Ortsumgehung B 308 wir unterstützen die erneute ganzheitliche Untersuchung der drei Trassenvarianten und wollen eine ausführliche Information der Bürger, die in einem Bürgerentscheid über die Wahl der Trasse mündet. Im Anschluß daran fordern wir alle notwendigen und möglichen Schritte, die Trasse auch zu verwirklichen.
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B 19 neu -
Eine Forderung, die in unserem Programm noch 2007 stand: "Die Ortsteile Stein, Seifen, Zellers und Thanners werden durch einen unzumutbaren Durchgangsverkehr zerschnitten. Wir sind für die Führung der B 19 auf der raumgeordneten Trasse, wobei geringfügige Abweichungen zur Verminderung von Eingriffen in die Natur und Landwirtschaft zugestanden werden können. Die Pläne liegen bereits vor." Hier können wir "Vollzug" melden.
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Staatsstraße 2006 -
Ein weiterer angemessener Ausbau der Staatsstraße zwischen Zaumberg und Missen wird angestrebt. Eine Umgehungsstraße für Zaumberg dabei begrüsst. Auch hier können wir inzwischen ein "erledigt" vermelden.
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Lärmschutz und Umweltverträglichkeit bei Neuanlagen -
Bei der Neuanlage von Straßen oder bei veränderter Verkehrsführung ist der Immissionsschutz besonders zu beachten.
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Innerstädtischer Verkehr -
Die Stadtspange und die Kreisverkehre erleichtern den Durchgangsverkehr. Dennoch kann eine endgültige Entlastung erst die Umgehungsstraße B 308 bringen.
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Ruhender Verkehr -
Mit zwei Tiefgaragen in der Innenstadt und einigen anderen günstig zum Zentrum gelegenen Parkmöglichkeiten sind bereits gute Bedingungen geschaffen worden. Sie sollen der Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten und der Benutzung öffentlicher Einrichtungen dienen.
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Jeder einzelne oberirdische Stellplatz muss auf seine Notwendigkeit geprüft werden und ist gegebenenfalls zu renaturieren. Die kommunale Parküberwachung ist auf Effektivität zu überprüfen.
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Fußgängerverkehr -
Das innerstädtische und stadtnahe Spazierwegenetz in den wenigen ebenen Bereichen am Stadtrand ist zu erweitern.
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Der Bau eines Rad- und Fußweges auf der Alpseesüdseite wird weiterhin angestrebt, um eine gefahrlose Alpseeumrundung zu ermöglichen. Es sind zwischen den Ortsteilen und der Stadt günstige und ansprechende Wegeverbindungen zu schaffen.
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Die Schaffung verkehrsberuhigter Bereiche im Stadtzentrum ist unser Ziel, sobald die verkehrlichen Voraussetzungen geschaffen sind.
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Verkehr und Wohnen -
In den reinen Wohngebieten sind Rückbaumaßnahmen der Straßen erforderlich. Um die Sicherheit und Lebensqualität in diesen Bereichen zu gewährleisten, setzen wir uns für Verkehrsberuhigung durch bauliche Veränderungen wie Spielstraßen, Bepflanzung und andere Maßnahmen ein.
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Radwegenetz -
Bedingt durch eine Verkehrszunahme entstehen auch mehr Gefahrenmomente. Davon betroffen sind im besonderen auch die Fahrradfahrer. Wo nötig und möglich soll deshalb das Radwegenetz weiter ausgebaut werden bzw. sollen farblich gestaltete Radfahrstreifen entstehen, besonders vordringlich für gefährliche Strecken wie z.B. Rauhenzell-Untermaiselstein.
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WOHNUNGSBAU UND GRUNDSTÜCKSPOLITIK -
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Genügend und gute Wohnungen zu haben, gehört zu den elementaren Grundbedürfnissen der Menschen. Jeder Bürger hat daher Anspruch auf genügenden Wohnraum zu erschwinglichen Mieten. Die Wohnraumsituation in Immenstadt hat sich in der letzten Zeit im allgemeinen entspannt, dennoch besteht nach wie vor insbesondere im Bereich des sozialen Wohnungsbaus Handlungsbedarf.
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Wir werden daher weiterhin dafür eintreten, dass regelmäßig ausreichende Mittel zur Unterstützung eines sozialen Wohnungsbaus zur Verfügung gestellt werden. Diese Mittel sind vornehmlich gezielt den ehemals gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmen, bei denen die öffentliche Hand die Majorität besitzt, zur Verfügung zu stellen. Es darf nicht noch mehr städtischer Mietwohnbesitz veräußert werden. Die restlichen städtischen Wohnungen sind jährlich auf ihre zeitgemäße Ausstattung zu überprüfen und bei Bedarf zu sanieren, um den Bürgern ein zeitgemäßes Wohnen zu ermöglichen. Dabei ist die Möglichkeit des Einsatzes alternativer und neuer Energiegewinnung (z.B. Brauchwassererhitzung durch Solaranlagen, Gasheizung und Wärmerückgewinnung) obligatorisch mit zu untersuchen.
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Die Politik, bauwilligen Bürgern durch Ausweisung von attraktivem und erschwinglichem Bauland bei der Verwirklichung ihrer Eigenheimwünsche entgegenzukommen, wird von uns weiterhin unterstützt. Dabei sind diese Bauflächen streng nach dem "Einheimischenmodell" zu vergeben, um Zweitwohnungen konsequent zu verhindern. Auch halten wir weiterhin an unserem Ziel fest, endlich auch Bauplätze im Erbbaurecht zu vergeben. Selbsthilfesiedlungen sind wie bisher zu unterstützen.
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Bei der Größe und Ausstattung von Sozialwohnungen ist auf einen familienfreundlichen Grundriss zu achten und auf die Belange älterer und behinderter Mitbürger Rücksicht zu nehmen. Wir setzen uns in diesem Zusammenhang für die Verwirklichung integrativen Zusammenlebens von behinderten und nichtbehinderten Mitbürgern ein. Wir werden uns auch weiterhin gegen Wohnungsfehlbelegungen wenden. Bei Maßnahmen der Stadtsanierung ist der vorhandene Wohnungsbestand zu erhalten und der Dachausbau zu Wohnzwecken zu fördern.
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In den Außenbereichen sind durch Ortsabrundungssatzungen den jungen Bürgern Baumöglichkeiten einzuräumen, um der Landflucht entgegenzuwirken.
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Bei Bedarf sind weitere Gewerbe- und Industriegebiete auszuweisen. Wir unterstützen das neue und letzte Gewerbegebiets-Vorhaben "Seifen-West".
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SPIELPLÄTZE UND SPORTSTÄTTEN -
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Bei der Errichtung von Wohnanlagen werden wir darauf achten, daß die teilweise geübte Praxis der Bauherrn, zunächst Kinderspielplätze einzuplanen, diese dann letztendlich doch nicht zu errichten oder den geplanten Kinderspielplatz anderweitig zu nutzen, durch geeignete Überprüfungsmaßnahmen verhindert wird.
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Bestehende Kleinkinder- und Kinderspielplätze sowie Bolzplätze sind darauf zu überprüfen, ob sie den Bedürfnissen der dort lebenden Kinder und Jugendlichen entsprechen; gegebenenfalls müssen sie geändert werden. In Wohngebieten und Ortsteilen ohne Spiel- und Bolzplätze sind diese einzurichten. Bedürfnisse und Vorschläge von Kindern und Jugendlichen sollen berücksichtigt werden.
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Soweit für den Schul-, Vereins- und Breitensport weitere Ergänzungen des Sportstättenangebots wünschenswert sind, werden wir sie unterstützen.
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Die Eigenbewirtschaftung städtischer Sportanlagen durch einen einzelnen Sportverein erscheint uns problematisch und sollte als langfristige tragfähige Möglichkeit durch eine gemeinsame Verwaltung in einer Sportvereinsträgerschaft erfolgen.
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JUGEND -
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Wir setzen uns dafür ein, dass jungen Menschen zur Förderung ihrer Entwicklung neben einem umfassenden Bildungsangebot weitere Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.
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An bevorzugter Stelle steht dabei die Fortführung des städtischen Jugendhauses unter kooperativer Mitverantwortung der Jugendlichen. Nach § 11 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes ist dies eine Pflichtaufgabe der Kommune. Die Arbeit des Jugendhauses wird von uns unterstützt. Dies gilt besonders bei auftretenden Problemen, wie z.B. Lärmbelästigung etc..
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Eine Beratungsmöglichkeit - in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus - bei Problemen in den Bereichen Schule, Arbeit, Drogen, Sexualität und/oder Elternhaus ist den Jugendlichen als sinnvolle Ergänzung anzubieten. Die Stelle eines Streetworkers ist beizubehalten.
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Durch regelmäßige Gespräche der Jugendlichen mit Vertretern der Stadt sollen Entscheidungen erarbeitet und die Jugendlichen an die kommunalen Aufgaben herangerührt werden. Es ist auch eine Aufgabe der Stadt, ihre zukünftigen Bürger zu Selbstbestimmung, gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement zu bewegen. Denkbar ist die Schaffung eines Kinder- und Jugendparlaments.
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Für die Jugendarbeit in Kindergärten und Schulen halten wir die Beschäftigung von Sozialarbeitern für notwendig.
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BEHINDERTE -
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Wir unterstützen die Schaffung von gemeindeintegriertem Wohnraum, um Behinderten eine selbständige und selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Dazu gehören Rollstuhlfahrerwohnungen, die in ganz normalen Wohnanlagen eingestreut sind, sowie insgesamt der Bau von barrierefreien Wohnungen. Selbstbestimmtes Wohnen muß in der Verknüpfung von Wohnumfeld, Stadtteil, Infrastruktur und ÖPNV gesehen werden. Beim Bau von Wohnanlagen ist darauf zu achten, dass ein bestimmter Prozentsatz behindertengerecht auszuführen ist. Diese Wohnungen sollten in Wohnanlagen für alte und junge Mitbürger errichtet werden. Des weiteren unterstützen wir
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# die Einrichtung von barrierefreien Zugängen zu öffentlichen Gebäuden
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# den nachträglichen Einbau eines Fahrstuhles in öffentlichen Gebäuden
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# die weitere Absenkung von Bürgersteigen im Stadtgebiet, um Bewegungseingeschränkten eine Mobilität im vertrauten Umfeld zu ermöglichen.
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SENIOREN -
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Die bestehende Einrichtung einer "Seniorenbegegnungsstätte" im Kolpinghaus muss an allen Wochentagen von Montag bis Freitag für alle Senioren in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet sein. Hierzu sollte aber auch das vorhandene Raumangebot vergrößert werden, um den Musik-, aber auch Bücherliebhabern und Nichtrauchern einen angenehmen Besuch zu ermöglichen.
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Notwendige bauliche Veränderungen sollten finanziell durch die Stadt unterstützt werden.
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Die älteren Mitbürger, die unverschuldet in große Not geraten sind, bedürfen der besonderen Fürsorge und haben Anspruch auf Hilfe und Unterstützung durch die Stadt. Die Spazierwege im Bereich der Seniorenwohnungen, beim Altersheim sowie beim Seniorenzentrum bedürfen besonderer Pflege und sind mit einer größeren Anzahl von Ruhebänken auszustatten.
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AUSLÄNDISCHE MITBÜRGER -
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Ausländer, die bei uns wohnen, stellen einen nicht unbeachtlichen Teil unserer Gesellschaft dar und sollten als das angenommen werden, was sie sind, nämlich MITBÜRGER. Unser Ziel muss es sein, auch im Hinblick auf das kommunale Wahlrecht von EU-Bürgern, mit Hilfe eines Ausländerbeirates eine Schiene zwischen Stadtparlament und ausländischen Mitbürgern herzustellen. Deren Anliegen könnten so besser als in der Vergangenheit behandelt werden.
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Eine optimale Integration der hier lebenden ausländischen Mitbürger sollte entsprechend unterstützt werden.
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BILDUNGSEINRICHTUNGEN -
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Mit einer reichen Vielfalt an Bildungseinrichtungen wird Immenstadt nicht nur seinem Ruf als Schulstadt und seiner mittelzentralen Bedeutung gerecht; junge Bürger erhalten in Wohnortnähe ihrer Begabung und ihren Interessen entsprechende Bildungschancen. Die SPD ist sich bewußt, dass alle Schulgebäude in die Jahre gekommen sind. Die Investition in die Bildung ist eine Zukunftsinvestition. Wir müssen alles dafür tun, in Immenstadt Schulgebäude zur Verfügung zu stellen, die gegenwärtigen und vor allem zukünftigen Anforderungen gerecht werden.
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Die Ganztagsbeschulung (gebundene Ganztagsklassen) wird als notwendig und förderwürdig erkannt. Der Bedarf ist jeweils kruzfristig zu ermitteln. Die notwendigen zusätzlichen Räume und Einrichtungen sind in den Schulen zu ergänzen.
Die SPD Immenstadt unterstützt fortschrittliche neue pädagogische Schulsysteme. Wir verweisen auf das Programm der Bayern-SPD "Das bessere Schulkonzept", das von uns inhaltlich voll geteilt wird. Wir werden uns in Immenstadt dafür einsetzen, es im Rahmen unserer Möglichkeiten inhaltlich voll umzusetzen.
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Kinderhort -
Die Einrichtung der Kinderhorte hat breite Zustimmung gefunden. Angesichts steigender Schülerzahlen wird die Erweiterung notwendig sein und von uns unterstützt werden.
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Kindergärten -
Die Kindergärten ergänzen die Erziehungs- und Bildungsbemühungen des Elternhauses und bereiten gleichzeitig die Kinder auf den Eintritt in die Grundschule vor. Deshalb wird für jedes Kind, soweit dies verlangt wird, spätestens ab Vollendung des 3. Lebensjahres ein wohnungsnaher Kindergartenplatz angeboten.
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Es muss gewährleistet sein, dass auch Kinder aus den Ortsteilen den Kindergarten besuchen können. Eventuell sind Kindergartenplätze auch in Ortsteilen bereitzustellen.
Der schnelle Wiederaufbau des Kindergartens in der Missener Straße ist notwendig.
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Wir streben ein enges Zusammenwirken aller Kindergärten in der Stadt an, um die Öffnungszeiten entsprechend der Arbeitszeit der Eltern flexibel zu gestalten.
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Grundschulen -
Der bedauernswerte bauliche Zustand der Königsegg-Grundschule ist erkannt. Hier ist schneller Handlungdbedarf gegeben. Die Grundschule Stein wird im Rahmen des Konjunkturprogramms II für rund 1,5 Millionen Euro auf zeitgemäßes räumliches Angebot und energiesparsamen Standard gebracht.
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Mittagsbetreuung -
Wir haben uns im Stadtrat für das Projekt "Mittagsbetreuung" an Schulen ausgesprochen. Fachkräfte betreuen Kinder pädagogisch bis 14.00 Uhr. Das Angebot richtet sich vor allem an Alleinerziehende und ist keine Konkurrenz zum Hort. Es wird von uns weiterhin befürwortet.
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Hauptschule -
Die Hauptschule besitzt alle notwendigen Klassen- und Fachräume. Allerdings wird von uns auch in der Hauptschule erkannt, dass das Gebäude über 50 Jahre "auf dem Buckel" hat und innerhalb einer Neuordnung der Schulen besonderer Aufmerksamkeit bedarf. Durch Bereitstellung entsprechender Etatmittel durch den Schulverband sind die äußeren Voraussetzungen für einen hauptschulgemäßen Unterricht sicherzustellen. Auf die neuen Entwicklungen (z.B. "Mittelschule") haben wir besonderes Augenmerk und werden und für sinnvolle Konzepte einsetzen.
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Gymnasium -
Der bauliche Zustand des Gymnasiums ist bedauernswert. Wir setzen uns für eine ganzheitliche Betrachtung der Schullandschaft in Immenstadt ein. In Zuge dieser Planungen ist das Gymnasium schnellstmöglich baulich den heutigen und zukünftigen Anforderungen anzupassen.
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Realschulen -
Die beiden Realschulen werden von uns unterstützt. Die Ausstattung mit notwendigen Fachräumen muss gewährleistet werden. Die entwicklung der Knaben-Realschule ist in Kontext des Gymansiums zu betrachten und zu lösen.
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Musikschule -
Die Musikschule erhielt ein gelungenes Domizil in der Edmund-Probst-Villa. Schon in den ersten 15 Jahren ihres Bestehens hat die Musikschule das musikalisch-kulturelle Leben der Stadt mit ihren Ortsteilen spürbar bereichert.
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Die stets anwachsende Schülerzahl deutet auf musikalische Begeisterungsfähigkeit hin und zeugt vom guten Ruf der Schule. Der Andrang darf jedoch nicht zu einer Minderung der Qualität des Unterrichts (Gruppengestaltung) führen.
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Die Gebühren müssen auch in Zukunft so gestaltet werden, dass das Angebot der Musikschule allen Kindern und Jugendlichen zugänglich bleibt. Auf äusserste Kostendisziplin ist aufgrund der Haushaltslage der Stadt streng zu achten.
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Schulwege -
Neben verkehrserzieherischen Bemühungen gilt es, weiterhin durch den Ausbau des Fuß- und Gehwegnetzes, durch entsprechende Anlage und Absicherung der Fußgängerüberwege und durch Verkehrslenkungsmaßnahmen den Schulweg der Kinder möglichst sicher zu gestalten.
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Die Schulbushaltestellen bedürfen einer ständigen Überprüfung und flexiblen Anpassung. Die Haltestellen im Stillen an der Königsegg-Grundschule und in Stein sind dringend kreuzungsfrei und mit genügend Aufstellflächen für die Kinder zu errichten.
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RELIGIONSGEMEINSCHAFTEN UND WOHLFAHRTSVERBÄNDE -
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Die Religionsgemeinschaften mit ihren kirchlichen und wohltätigen Einrichtungen und die Wohlfahrtsverbände genießen unsere Achtung; sie werden unterstützt und gefördert. Es ist herauszustellen, dass in vielen Bereichen (Behandlung AIDS-Erkrankter, Umgang mit Drogenabhängigen, Einstellung zu Asylbewerbern, Umweltschutz, Aussiedlern etc.) Übereinstimmung mit den beiden großen Religionsgemeinschaften besteht. Eine intensivere Zusammenarbeit mit diesen, z.B. durch gemeinsame Veranstaltungen, wird angestrebt.
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UNTERNEHMEN IN IMMENSTADT -
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Alle Betriebe (Handel, Industrie, Handwerk, Dienstleistungsbetriebe etc.) sollen entsprechend den städtischen Möglichkeiten gefördert werden. Die vorhandenen und neu hinzukommenden Betriebe müssen für Mensch und Natur so verträglich wie möglich sein. Emissionen jeder Art (Lärm, Abgase etc.) sind auf ein Mindestmaß zu beschränken. Verursacher von Umweltverschmutzungen sind zur Rechenschaft zu ziehen.
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Die Stadt hat bei ihren infrastrukturellen Rahmenplanungen ein ausreichendes Angebot an Arbeitsplätzen anzustreben. Besonders sind qualifizierte Arbeitsplätze notwendig, um Zukunftsperspektiven am Ort bieten zu können. Erstrebenswert ist die Ansiedlung von Klein- und Mittelbetrieben, da hier Krisen nicht so massive Auswirkungen auf die Stadt haben wie Probleme bei Großunternehmen. Ausbildungsplätze hat die Stadt selbst zur Verfügung zu stellen und in der freien Wirtschaft zu fördern. Bedingt durch einen steigenden Bedarf hat Immenstadt sich auf neue Arbeitsplätze im Sozial- und Umweltschutzbereich einzustellen. Die laufenden Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sind dabei weiterzuführen und auszubauen.
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Die Bereitstellung von Wohnräumen durch Betriebe für ihre Arbeitnehmer ist zu fordern und zu fördern. Die Beschäftigungsmöglichkeiten für Behinderte sind zu verbessern. Die Stadt hat ihre Beschäftigungspflicht von Behinderten zu erfüllen und auf die Privatwirtschaft einzuwirken, dieser Pflicht ebenfalls nachzukommen.
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Öffentliche Einrichtungen (Verkehrsmittel, Behörden) sollen erhalten bleiben und den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasst werden. Insbesondere Behörden sind als Einrichtung für den Bürger zu verstehen und nicht umgekehrt.
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Die Gewerbesteuer ist - solange es sie noch gibt - so festzulegen, daß die Ertrags- und Konkurrenzfähigkeit der Betriebe erhalten bleibt und keine Arbeitsplätze gefährdet werden.
Wir begleiten die Bauleitplanung für das mögliche Gewerbegebiet "Seifen West" mit positiver Grundeinstellung und erkennen die Notwendigkeit zusätzlicher Gewerbeflächen in diesem Gebiet.
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LANDWIRTSCHAFT -
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Unser Landkreis hat derzeit eine noch überdurchschnittlich günstige bäuerliche Agrarstruktur. Allerdings kommen unsere Landwirte immer mehr in Bedrängnis. Der Erhalt unserer Landwirtschaft ist uns wichtig: zum einen ist sie gerade bei uns im Oberallgäu ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, zum anderen gewährleisten unsere Bauern den Erhalt unserer Heimat, unserer Dörfer und Weiler. Daher setzen wir uns dafür ein, dass
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# die Landwirte in Tourismuskonzepte einbezogen werden
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# naturnah erzeugte heimische Güter durch ein Gütesiegel gekennzeichnet werden
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# Bauernmärkte und Direktvermarktung unterstützt werden
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# hiesige Produkte vermehrt auch in unserer heimischen Gastronomie angeboten werden
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# Umweltleistungen auch entsprechend entlohnt werden.
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Wo möglich, sind Landwirte mit Naturschutzarbeiten und landschaftspflegerischen
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Maßnahmen zu betrauen.
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TOURISTIK -
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Nach wie vor ist der Tourismus ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor unserer Stadt und - mit Rücksicht auf unsere vorgeschädigte Umwelt - besonders behutsam zu fördern. Bei allen Maßnahmen, die zu einer Ausdehnung des Tourismus führen können, ist die Umweltverträglichkeit kritisch zu prüfen und dem ungestörten Erhalt der Landschaft größte Aufmerksamkeit zu schenken.
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Wo möglich, sind Landwirte mit Naturschutzarbeiten und landschaftspflegerischen
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Mit dem Rückbau des Skilifts am Gschwender Horn wurde ein vielbeachteter Schritt in diese Richtung getan.
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Ziel unserer Bemühungen muss es sein, die bestehenden gewerblichen und privaten Beherbergungsbetriebe nicht durch einen Ausverkauf der Natur, sondern durch attraktive Angebote (Anlage von weiteren Naturlehrpfaden, Erweiterung des kulturellen Angebots etc.) zu unterstützen.
Der in Bühl beschrittene Weg, den naturnahen Tourismus zu fördern, muss konsequent weitergeführt werden. Ein Jugend- und Familienhotel ist zu begrüßen. Wir unterstützen vorbehaltlos die Plane des Naturparks Nagelfluhkette zur Kanalisierung von Besucherwegen, den Schutz von Naturräumen und der Errichtung des Naturpark-Hauses in Bühl als Info-Punkt für die Besucher des Parks. Alle touristischen Entwicklungen in Bühl sollten auch von entsprechenden Entwicklungen im Bergstättgebiet begleitet werden.
Eine überörtliche Fremdenverkehrswerbung (Alpsee-Grünten-Verbund) ist zu unterstützen. Eine schnelle Weiternutzung von St. Michael im Kontext mit der Tourismusentwicklung ist anzustreben.
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KOMMUNALE FINANZEN UND STEUERN -
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Die Finanz- und Investitionskraft der Stadt soll durch eine Förderung von Industrie, Handel, Gewerbe und Tourismus, sowie durch Ausschöpfung aller staatlichen Zuschußmöglichkeiten (wie bisher) weiterhin gesteigert und stabilisiert werden.
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In den letzten Jahren wurden wiederum wichtige Baumaßnahmen mit unserer Unterstützung durchgeführt und beachtliche Summen investiert; z.B. Erweiterung Gymnasium und Realschule, Alpsee 2000, Hochwasserschutzmaßnahmen (Rauhenzell, Seifener Becken), Fertigstellung der Stadtspange, Bergbauernmuseum, Turnhalle Stein, Vereinsheime in Stein und Akams, Sanierung Landwehrplatz, Erweiterung von Maria Stern, Auwaldkindergarten, Neubau von Abwasserkanälen z.B: nach Zaumberg, Sanierung von Regenwasserkanälen im Stadtgebiet, Sanierung der Hofgartenrestauration, Alpweg am Mittag, Renaturierungsmaßnahmen am Stuiben u.a.
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Für die nächsten Jahre stehen weitere große Vorhaben an, hinter denen auch die SPD-Fraktion stehen wird. Dazu gehört die Entwicklung einer neuen Schullandschaft, Tourismusentwicklung in Bühl, ein mgl. Golfplatz und mit Hotel im Bergstättgebiet, ein angedachtes Stadthotel, die Steigbachbrücke für den innerstädtischen Verkehr, die Überplanung des Hofgartenareals, weitere Sanierung der Abwasserkanäle, Rad- und Spazierwegenetz, Friedhofserweiterung etc.
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Durch die Ansiedlung der Firma Bosch und die zunächst erfreuliche Entwicklung anderer Immenstädter Betriebe konnten die Gewerbesteuereinnahmen in den letzten Jahren erheblich gesteigert werden, aber aus den uns allen bekannten wirtschaftlichen Gründen mußten wir in den letzten Jahren einen erheblichen Rückgang - ja einen dramatischen Einbruch - der Gewerbesteuer hinnehmen. Weniger großen Schwankungen sind die anteiligen Einnahmen, vor allem der Lohnsteuer unterworfen. Sie sind aber direkt Abhängig vom Steigen und Fallen der Arbeitslosigkeit.
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Ein großer Brocken, der die Haushaltskasse belastet, ist die Solidarumlage (Solidarpakt!). Mit der Kreisumlage ist die Stadt Immenstadt direkt an der Entwicklung und der Finazierung der Aufgaben des Landkreises Oberallgäu beteiligt. Bei der Abgleichung des Verwaltungshaushaltes wird man sicher in den nächsten Jahren äußerst vorsichtig und sparsam vorgehen müssen. Beim Vermögenshaushalt (Investitionshaushalt) werden wir auch weiterhin sorgfältig abwägen müssen, welche der vorgesehenen Vorhaben (Baumaßnahmen) vordringlich und notwendig sind und in den Vermögenshaushalt bzw. Finanzplan (Planung für die nächsten Jahre) aufgenommen werden können. Wir werden uns auch dafür einsetzen, nur so viel Nueverschuldung zuzulassen, wie für die unerlässlichen Pflichtaufgaben der Stadt notwendig ist.
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Eine Erhöhung von städtischen Steuern und Abgaben ist regelmäßig zu überprüfen (Kostendeckungsprinzip!), ohne dabei jedoch soziale Gesichtspunkte zu übersehen.
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