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Umfrage

Darf ein Bürgermeister öffentlich "persönliche Worte" an die Bürger richten?
 
2013/2014 stehen drei wichtige Wahlen an - Infos hier!
Freitag, 15. Februar 2008

Am Sonntag, 15. September 2013 könnte in Bayern ein historisches Ereignis stattfinden: Die Abwahl der CSU nach jahrzentelanger Alleinherrschaft in Bayern! Für eine Koalition von SPD/Grünen und Freien Wählern bestehen realistische Chancen. Nur eine Woche danach (22. September) werden dann die Weichen für den neuen Bundestag und damit für die Regierung in Berlin gestellt. Allein schon die Sturheit der CSU, die sich von getrennten Wahlen ein paar Prozentpunkte mehr in Bayern verspricht, sollte durch die Wähler "honoriert" werden. Aus Egoismus und Eigennutz mutet die CSU den Bürgern, den Wahlhelfern und den Kommunen zweimal Kosten, Arbeit und Freizeitverzicht zu.

Am 16. März 2014 folgen die Kommunalwahlen in Bayern. An diesem Sonntag geht es darum, dass die Immenstädter Bürgerinnen und Bürger der CSU+ für sechs Jahren Verweigerungs- und Verzögernungstaktik in Stadtrat die Rote Karte zeigen. Es geht darum, eine deutliche Mehrheit für die Gruppierungen zu bekommen, die Bürgermeister Armin Schaupp unterstützen. Das sind SPD, Die Aktiven und die Grünen in Immenstadt. Es gilt eine ehrliche Abrechnung mit denjenigen zu machen, die nur um der Opposition willen der Entwicklung Immenstadts geschadet haben. Es gilt deutlich zu machen, dass die Junge Alternative ein saft- und kraftloser Ableger der CSU ist und es wird Zeit, deutlich zu erklären, dass die ehemals tatkräftigen Freien Wähler unter Werner Fetzer in Immenstadt zu einer Zwei-Mann-Gruppierung ohne Unterstützung und Bürgerbindung verkommen sind.


An dieser Stelle werden wir in loser Folge die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD in Land, Bund und für die Kommunalwahl vorstellen. Beginnen wollen wir heute mit dem Kandidaten der ersten anstehenden Wahl am 15. September. Für unseren Wahlkreis möchte Jörg Hilbert in den bayerischen Landtag einziehen. Er hat gute Gründe dafür. Hier sein Steckbrief und seine Argumente:


DER KANDIDAT

hilbert800-5105c1592ec43.jpgGeboren wurde ich am 10. Juni 1960 in Immenstadt/Oberallgäu als Sohn einer Arbeiterfamilie. Nach der Grundschule besuchte ich das Gymnasium Sonthofen, das ich 1979 mit dem Abitur abschloss.

Unmittelbar danach begann ich mit der Ausbildung bei der AOK Bayern. Unterbrochen durch 15 Monate Grundwehrdienst bei der Gebirgstruppe in Landsberg/Lech schloss sich ein betriebsinternes Studium zum Krankenkassenfachwirt an. Insgesamt arbeite ich seit 33 Jahren bei der AOK Bayern, und bekleide dort die Position des Geschäftsstellenleiters in Sonthofen.

Ich bin verheiratet und habe 3 Kinder im Alter zwischen 14 und 21. Unser Heimatort ist Bad Hindelang mitten in den Oberallgäuer Bergen.

Zur SPD kam ich durch unsere ehemalige Landtagsabgeordnete Heidi Lück, die ich seinerzeit in ihrem Wahlkampf unterstützte. Inzwischen bin ich Ortsvereinsvorsitzender in Bad Hindelang und der Oberallgäuer Kreisvorsitzende. Im November 2012 wurde ich als Direktkandidat unseres Stimmkreises Lindau/Sonthofen für die Landtagswahl nominiert.

Neben Arbeit und Politik bin ich dem Sport verbunden, wo ich u.a. seit Jahren als Jugendbetreuer in der Fußballabteilung des TV Hindelang tätig bin. Selbst betreibe ich Radsport und Skifahren.

DESWEGEN KANDIDIERE ICH!

Wir leben in einer der schönsten Regionen Bayerns und Deutschlands. Aber auch hier ist nicht das Paradies. Es gibt Ungerechtigkeiten, soziale Schieflagen und andere Felder, für die die SPD die richtigen Antworten hat. Ich weiß, dass viele Bürgerinnen und Bürger aus unserer Region sich im Bayerischen Landtag unzureichend vertreten fühlen. Vor allem sozial engagierte Menschen vermissen eine Stimme, die sie dort vertritt. Ich möchte das sein. Ich will für die Menschen in der Region Bodensee-Oberallgäu da sein und sie im Landtag so vertreten, wie sie es verdienen!

DAFÜR STEHE ICH!

ude3-800-5105c5d07b029.jpgKommunalpolitik „Es muss Schluss sein mit der Taktik der CSU-geführten Landesregierung, den Haushalt des Freistaates Bayern auf Kosten der Kommunen zu sanieren. Die Städte und Gemeinden brauchen die finanziellen Mittel, um ihre Pflichtaufgaben erfüllen zu können.“

Integration „Meine Frau stammt aus Kolumbien und besitzt inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft. Unsere Kinder sind zweisprachig erzogen worden, was ihnen heute in Schule und Studium zu Gute kommt. Ich weiß daher aus eigener Erfahrung, welche Chancen eine vernünftige Integration für alle Seiten bietet.“

Political Correctness „Ich bin der Meinung, dass Dinge beim Namen genannt gehören, und es erlaubt sein muss, Probleme offen anzusprechen. Ich werde dies auch weiterhin tun, selbstverständlich unter Beachtung von Wahrheit und Fairness!“

Energiepolitik „Zur eingeleiteten Energiewende gibt es keine Alternative. Es kann allerdings nicht sein, dass hauptsächlich die privaten Haushalte in die Pflicht genommen werden, und auch noch finanziell belastet werden. Ich habe den Eindruck, dass die Energiewende von Schwarz/Gelb vorgeschoben wird, um den Großunternehmen weitere Gewinnmaximierung zu ermöglichen.“

Arbeitsmarkt „Bei uns im Oberallgäu ist der Arbeitsmarkt stark von Tourismus und Saisonarbeit geprägt. Immer mehr Arbeitskräfte werden aus Osteuropa rekrutiert und arbeiten hier für Niedrigstlöhne. Auch wenn das viele Unternehmer nicht gern hören, aber ein flächendeckender Mindestlohn ist für mich unerlässlich.“

Gesundheitspolitik „Wir haben eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Es muss jedoch strukturell so ausgelegt werden, dass die Versorgung der Patienten im Vordergrund steht, und nicht finanzielle Vorteile und Gewinnmöglichkeiten von Leistungserbringern. Und den Versicherten muss vermittelt werden, dass eine Vollkaskoversorgung nur zu entsprechenden Preisen, sprich Beiträgen zu bekommen ist.“