| Eine nicht ganz ernst gemeinte "Notlösung" |
| Mittwoch, 17. Februar 2010 | |
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Nach den "närrischen Tagen" und einem "verdienten Kater" sollte auch im Immenstadt wieder der politisch/wirtschaftliche Alltag einkehren. Dazu gehört die Diskussion über den neuen Haushalt der Stadt 2010, der gerade "in Arbeit" ist. Damit kehrt auch das Wissen um die dramatisch eingebrochene Gewerbesteuer, die akute Geldnot und die vielen notwendigen "Pflichtaufgaben". Nach 2009 wird es wieder nötig sein, Schulden in Millionenhöhe zu machen. Die Fastenzeit (=Zeit der Zurückhaltung) hat begonnen! In Immenstadt war es schon einmal nötig, diese Geldnot in eigener Regie zu beheben. In den Jahren nach dem Krieg war in Immenstadt, wie in vielen anderen Städten im Deutschen Reich in Eigenregie hergestelltes "Notgeld" im Umlauf.
Eine Information von Wikipedia zum Thema Notgeld: Eine besonders große Menge von Notgeld wurde im Deutschen Reich in den Jahren während und nach dem Ersten Weltkrieg und während der Hyperinflation 1923 ausgegeben. Das Horten von Silbermünzen (durch die Inflation war ihr Materialwert höher als der Nominalwert) und der Metallbedarf der Kriegsindustrie führten zu Kleingeldmangel. Städte, Gemeinden, Kreise und Privatfirmen sprangen in die Lücke und deckten den Bedarf mit eigenen Ausgaben, für den Geldumlauf bestimmten „Verkehrsausgaben“. Das deutsche Notgeld des Ersten Weltkrieges lässt sich in zwei Perioden unterteilen: erste Periode der kleinen Nominalen bis etwa 20 Mark um 1916 bis 1919 und zweite Periode ab etwa 1921 mit hohen Nominalen, bis in den Billion-Mark-Bereich. Außerdem gab es im Sommer 1923 Dollar- und Goldmarkbezeichnungen als „wertbeständiges Notgeld“, oder auch Schatzanweisungen. |
