| Jahresrückblick auf das Jahr 2009 im Stadtrat |
| Dienstag, 29. Dezember 2009 | |
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Bei der traditionell am Dreikönigstag stattfindenden Hauptversammlung der SPD Immenstadt berichtete Fraktionsvorsitzender Armin Ländle über die Arbeit der Fraktion im abgelaufenen Jahr im Stadtrat. Dabei sparte er nicht mit kritischen Worten an die CSU, die Junge Alternative und die Freien Wähler, die seiner Meinung nach unfair mit Bürgermeister und Verwaltung umgehen...
...Liebe Genossinnen und Genossen, Schon zu Beginn des Jahres bei den Haushaltsberatungen zeigten sich in der Fraktion der CSU, aber auch bei den Freien Wählern und den Jungen Alternativen, einige Stadträte in Ihrem Verhalten provokativ und destruktiv. In der schwierigen Finanzsituation der Stadt (sinkende Steuereinnahmen, aber steigende Ausgaben im Pflichtaufgabenbereich) wurden die politischen Auseinandersetzungen in überflüssigen Sitzungen oft unnötig hart geführt ohne dabei Probleme zu lösen.
Es wurde viel Energie aufgewendet um gegen Verwaltung und Bürgermeister zu arbeiten; es ist zu vermuten, dass das nur deshalb so war, weil kein CSU-Bürgermeister im Amt ist, der in Immenstadt die Stadtverwaltung führt. Dass die Immenstädter Bürger offen und gut über die Probleme in der Stadt informiert werden ist auch ein besonderes Anliegen unserer Fraktion, und wird von Bürgermeister Schaupp hervorragend umgesetzt. Leider sind die Probleme und Aufgaben in Immenstadt zahlreich. Manche haben sich von selbst erledigt: z.B. das Hackschnitzel- und Biomasseheizkraftwerk in Bühl oder die wie es aussieht auch der Wasserskilift im Freibad des Kleinen Alpsee.
Andere sind abgearbeitet, bzw. beschlossen:
Wieder andere werden uns in diesem Jahr weiter beschäftigen:
Da die Nettoneuverschuldung 2009 um 5 Millionen anstieg um die Pflichtaufgaben zu erfüllen und der weiteren Verschuldung der Stadt enge Grenzen gesteckt sind, ist es besonders wichtig, dass private oder andere Investitionen in Immenstadt getätigt werden um die wirtschaftlich Entwicklung voranzubringen. Der Verkauf von Schloss, Bahnhof, Finkel- und Buflerhaus, und Postgelände sind Beispiele, die anzeigen dass Investoren Immenstadt als attraktiv für ihren Mitteleinsatz ansehen.
Armin Ländle |